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Sieht, ohne zu senden.
Die Kamera erfasst das Sichtfeld, ein FOMO-Netz auf Basis von MobileNetV2 rastert jedes Bild direkt am STM32H747 — in Echtzeit. Kein einziges Bild verlässt die Brille, gestreamt werden nur Koordinaten.
Smart Glasses für sehbeeinträchtigte Menschen
Ascenta erkennt Personen, misst Distanzen auf den Millimeter und sagt Ihnen, was vor Ihnen liegt — komplett offline, direkt am Körper.
Der weiße Langstock ertastet Stufen und Kanten. Aber alles auf Kopf- und Rumpfhöhe bleibt stumm — die wartende Person, der entgegenkommende Passant. Ascenta schließt diese Lücke: eine Kamera auf Augenhöhe, ein neuronales Netz im Rahmen und eine Stimme im Ohr.
Die Technik
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Die Kamera erfasst das Sichtfeld, ein FOMO-Netz auf Basis von MobileNetV2 rastert jedes Bild direkt am STM32H747 — in Echtzeit. Kein einziges Bild verlässt die Brille, gestreamt werden nur Koordinaten.
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Der Time-of-Flight-Sensor liefert zu jeder Erkennung die exakte Distanz. Die App fusioniert Bildkoordinaten und Tiefe — und macht daraus eine Ansage, der man vertrauen kann.
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Der Beschleunigungssensor im Rahmen erkennt den Doppeltipp am Bügel über den Ruck Δg. Gehbewegungen fallen durchs Raster, ein bewusstes Tippen nicht — freihändig, unauffällig, sofort.
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Je ein 620-mAh-LiPo in jedem Bügel, parallel geschaltet hinter der TP4056-Schutzschaltung. Geladen wird über USB-C, den Ladestand meldet der Fuel-Gauge aufs Prozent — trotz flacher LiPo-Kurve.
Live-Simulation
Ziehen Sie die Person durchs Sichtfeld — direkt im Bild oder per Regler. Unter einem Meter warnt Ascenta, unter 40 cm überstimmt die Kollisionswarnung jede Sprechpause. lohnt sich.
Interaktion
So startet man an der echten Brille eine Sprachabfrage. Probieren Sie die originale IMU-Logik aus der Firmware — inklusive Zeitfenster und Schwellenwert.
IMU → Vosk → TTS
Der Ablauf
Eine „Split-Brain“-Architektur: Die Brille sieht, misst und filtert — das Smartphone denkt, versteht und spricht. Dazwischen: ein TCP-Stream auf Port 5005.
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Der IMU-Interrupt am Bügel startet die Audioaufnahme. Δg > 1,75 G, freihändig.
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FOMO rastert das 240×240-Bild direkt am Mikrocontroller und lokalisiert Personen.
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Koordinaten, Distanz und Audio gehen als Präfix-Pakete in eine einzige Verbindung.
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Die App verrechnet KI-Koordinaten mit der ToF-Tiefe zu präzisen Raumpunkten.
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„Befindet sich jemand vor mir?“ wird lokal am Smartphone zu Text. Keine Cloud.
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„Person in einem Meter Entfernung erkannt.“ — diskret über den Kopfhörer.
Protokoll-Evolution
128.000 Byte Audio, gedrosselt auf 15-ms-Intervalle: mehrere Sekunden Latenz pro Sprachnachricht.
In Bewegung gingen Pakete verloren: korrupte JPEGs, zerrissene Audio-Chunks, keine Fehlerkorrektur.
Verlustfrei dank Prüfsummen und Paketwiederholung. Heartbeat alle 10 s, BLE bleibt nur fürs WLAN-Provisioning.
Fertigung
Jedes Bauteil ist selbst konstruiert und 3D-gedruckt: Rahmen, Bügel, Abdeckungen, Scharniere. Alles lässt sich einzeln tauschen, die Brille klappt beidseitig ein — und nebenan dreht sich kein Rendering, sondern das echte Fertigungs-STL aus der Produktion.
Bügel_v14.stl · 7.520 Dreiecke · Originaldatei
ziehen zum Drehen
Akkukapazität — 2× 620 mAh parallel
F1-Score — FOMO · MobileNetV2 · int8
dokumentierte Projektzeit des Teams
Anfragen — alle Kernfunktionen offline
Kamera und Mikrofon am Kopf eines Menschen verlangen Zurückhaltung. Ascenta ist deshalb nicht nachträglich abgesichert — es gibt schlicht keinen Pfad, über den Video oder Audio das lokale System verlassen könnte.
Ausblick
Zero-UI
TalkBack-Integration, auditive Einrichtung, Setup per NFC.
Leitstrahl
Tonhöhe und Taktrate führen den Kopf zum Objekt — in der Demo schon zu hören.
Objektklassen
Treppen, Ampeln, Zebrastreifen, Türen, Fahrzeuge.
Rechenleistung
Größere Netze, mehr Klassen parallel — samt neuem Gehäuse.
Transparenz
Näher an der gewohnten Brille; Elektronik wandert in die Bügel.
Photovoltaik
Lädt den Akku bei Sonnenlicht nach — mehr Laufzeit draußen.
Hinter Ascenta
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